Artikel zum Thema: Gesundheit
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Zentralredaktion"Sie sind ein Risikopatient"

Manchmal kommen Kunden zu Susanne Namvar in die Apotheke, die den Beipackzettel der Medikamente am liebsten ganz ignorieren. "Es gibt Patienten, die von sich wissen: Wenn ich von möglichen Nebenwirkungen lese, dann treten sie bei mir auch auf", erzählt die Apothekerin aus dem hessischen Heuchelheim. Nocebo-Effekt nennt das die Wissenschaft: Eine schädliche Nebenwirkung - zum Beispiel eines Medikaments - tritt auf, allein weil man sie erwartet.

ZentralredaktionArztbesuch mit Hindernis

Im Prinzip eckt der Schwerbehinderte aus Lörrach immer wieder an derselben Stelle an: Die Gänge in zahlreichen Arztpraxen sind für seinen speziellen Rollstuhl zu eng. Er kann nicht einfach zu einem Arzt fahren, sondern muss erst herumtelefonieren, welche Praxis "barrierefrei" ist, wie es im Fachjargon heißt.

ZentralredaktionFoodwatch stellt Zuckergetränke und Coca-Cola an den Pranger

Die Verbraucherorganisation Foodwatch kämpft gegen übermäßigen Konsum von gesundheitsschädlichen Zucker. Dem Getränkekonzern Coca-Cola als Weltmarktführer für Zuckergetränke wirft die Organisation in einem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Bericht eine Mitverantwortung für die verbreitete Fettleibigkeit und Diabetes in Deutschland vor. Von der Bundesregierung fordert Foodwatch eine Kennzeichnungspflicht für aus medizinischer Sicht überzuckerte Getränke. Zudem sollte auf diese Getränke eine extra Zuckerabgabe erhoben werden, ähnlich wie etwa in Großbritannien und Frankreich.

ZentralredaktionMehr als zwei Milliarden Menschen haben kein sicheres Trinkwasser

Milliarden Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer verlässlichen Abwasserentsorgung. Dies gelte auch für Millionen Familien, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten neue Anschlüsse erhalten hätten, erklärten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UN-Kinderhilfswerk Unicef in Genf. Knapp ein Drittel der Weltbevölkerung, 2,1 Milliarden Menschen, sind demnach von sicherer Trinkwasserversorgung ausgeschlossen. Bei der Abwasserentsorgung sind es 4,5 Milliarden Menschen.

ZentralredaktionMinisterien starten gemeinsame Aktion gegen Pflegenotstand

Mit einer gemeinsamen Initiative wollen die Bundesministerien für Gesundheit, für Arbeit und für Familie den Pflegenotstand abwenden. Mit der "Konzertierten Aktion Pflege" sollten mehr Menschen dazu gebracht werden, "diesen verantwortungsvollen Beruf zu ergreifen", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zum Start der Initiative am 3. Juli. An der Aktion, zu der auch eine Ausbildungsoffensive gehört, beteiligen sich neben den drei Ministerien seinen Angaben nach auch mehr als 40 Repräsentanten, die aus der Branche kommen oder für sie zuständig sind.